Diakon Frank Greulich informiert zur Hospizgruppe HardheimArtikel in Pfarrblatt vom 19.11.2005In unserer Seelsorgeeinheit haben mehr als ein Dutzend Personen bei der "Internationalen Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand (Abkürzung "IGSL" ihre Ausbildung als Hospizhelfer abgeschlossen und von dort ein Zertifikat erhalten, bzw. sie werden am 24. November 2005 um 18.00 Uhr, während eines ökumenischen Gottesdienstes in Walldürn ihre Urkunde erhalten. Den Gottesdienst wird Stadtpfarrer Pater Franz Klein und der evagelische Dekan Krauth zelebrieren. Haben Sie Angst davor einen Sterbenden zu begleiten?Die meisten von Ihnen hatten im Laufe ihres Lebens Begegnungen mit Sterbenden. Nicht wenige sind unsicher und haben Angst sich mit dem Tod befassen zu müssen. Oft sind es die nächsten Angehörigen, die mit großer Hingabe ihre Kranken und Sterbenden pflegen, ohne an die persönlichen Bedürfnisse zu denken. Hier will die Hospizbewegung den Betroffenen Hilfe anbieten. Hospiz, was ist das?Wenn man Menschen fragt, was sie unter Hospiz verstehen, erinnern sich die meisten an einen Film, den sie im Fernsehen gesehen haben und der Sterbende in einem Hospiz, einem Haus für Sterbende zeigte. Hier werden Personen in ihren letzten Tagen verpflegt und erhalten die nötige Schmerzmedizin. Die Hospizgruppen in unserem Raum haben kein Haus als Hospiz. Was tut eine Hospizgruppe öin der Seelsorgeeinheit Hardheim?Bei der Hardheimer Hospizgruppe geht es um eine ehrenamtliche, ambulante Betreuung, die sowohl in einem Alten- und Pflegeheim, als auch zuhause in ihren eigenen vier Wänden geschehen kann. Voraussetzung ist,dass die Angehörigen dies wünschen und mit der Einsatzleitung der hiesigen Hospizbewegung sprechen. Die Ansprechpartner sind: Für den Lebensbeistand und die Sterbebegleitung:Agnes Ullrich, Steinfurt, Telefon 09345 / 512 Diakon Franz Greulich, Hardheim, Telefon 06283 / 8676 Für die Begleitung in der Trauer:Sr. Gisela Horn, Külsheim 09345 / 1726 |