Hospizgruppe: Segensreiche Arbeit - Vieles geschieht im Stillen
Hardheim. Die Hospizgruppe Hardheim im "Vereins Dienst am Nächsten" blickte bei ihrem ersten
Treffen im neuen Jahr zurück auf das vergangene Jahr. Gern erinnerte man sich an die Spende
der Schweinberger Turnerfrauen und die Familien, die für die Begleitung eines Angehörigen
dankbar waren. Immer wieder nahmen Mitarbeiter an Schulungen, Tagungen und Veranstaltungen
anderer Hospizgruppen teil.
Dass die Hardheimer bei der Vergabe der Bildungsgutscheine der Hopp-Stiftung übersehen
wurden, machte deutlich, dass die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt werden muss.
Freudig begrüßte man deshalb, dass der "Freundes- und Förderkreis Krankenhaus Hardheim"
in der neuen Krankenhausbroschüre sowohl ein Bild des Krankenhausbesuchsdienstes als auch
das der Hospizgruppe mit Text veröffentlicht.
Auch beim Allerseelengottesdienst waren die Hospizmitarbeiter engagiert. An der Gründung
des Vereins für "Kinderhospizarbeit im Neckar-Odenwald-Kreis" war die Gruppe ebenfalls
beteiligt. Erfreut zeigte man sich, dass die Palliativstation der Uni-Klinik Würzburg den
Kontakt mit den Hospizgruppen des Umlandes sucht. Zwei Hardheimer haben in Würzburg die
örtliche Gruppe vertreten.
Viel geschieht durch die Hospizgruppe im Stillen; Lebensbegleitung, Sterbebeistand und
Begleitung in der Trauer. Dabei ist absolute Verschwiegenheit gewährleistet. Seit
Bestehen des Vereins haben über 50 Familien die Hilfe der Ehrenamtlichen dankbar
angenommen.
Neben den Begleitungen ist auch der monatliche Austausch der Mitarbeiter von höchster
Bedeutung. Dankenswerter Weise hat das Krankenhaus Hardheim im Wohnheim einen Raum für
die Treffen bereitgestellt. 2011 werden diese zu folgenden Terminen stattfinden:
7. Februar, 14. März, 4. April, 2. Mai, 6. Juni, 4. Juli, 1. August, 5. September,
10. Oktober, 2. November, 5. Dezember und 9. Januar. fgr
Fränkische Nachrichten
13. Januar 2011
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