Pfarrgemeinderat tagte: Rückblick des Vorsitzenden
/ Unterstützung der Geistlichen ein Anliegen - Bemühen um gelebte Ökumene
Hardheim. Zu Beginn der Pfarrgemeinderatssitzung am Donnerstag stimmte Pfarrer Franz Lang
die Mitglieder des Gremiums mit einer Meditation in die Adventszeit ein. Darin setzte er sich
mit der Bedeutung des auf den Geburtsort Jesu verweisenden Sterns auseinander. Dieser wolle dazu
ermuntern, Jesus Christus zu suchen und ihn wahrzunehmen.
Nach der Genehmigung der Protokolle wartete Pfarrgemeinderatsvorsitzender Leo Mayerhöfer
mit einem Jahresrückblick und einer Vorschau auf. Deutlich wurde das Bemühen, möglichst
viel zur Unterstützung von Pfarrer Franz Lang und den Pensionären bei deren vielfältiger
Arbeit in der Seelsorgeeinheit beizutragen.
Thematisiert wurde in diesem Zusammenhang die Überlegung, sich in Freiburg um einen Kaplan
für Hardheim zu bemühen. Pfarrer Franz Lang sah darin allerdings vergebliche Liebesmühe und
nannte hierfür auch die mehr oder weniger bekannten Gründe. Es gelte auszuloten, was für
ihn und die Pfarrei gut sei und sich vor allem darüber klar zu werden, dass der Pfarrer
nicht überall dabei sein könne und müsse.
In seinem Jahresrückblick erwähnte Leo Mayerhöfer sechs Sitzungen und eine Vorstandssitzung.
Die Reduzierung der Zahl der Sitzungen habe ihm besonders am Herzen gelegen.
Allerdings müsse man schauen, ob diese ausreichen.
Als wesentliches Ziel nannte Mayerhöfer das Bemühen, Ökumene zu leben. Dem dient auch
das geplante Treffen mit dem evangelischen Kirchengemeinderat.
Nach dem Lob für die imponierende ökumenische Kinderbibelwoche und dem Hinweis auf die
Firmung wurde die gelungene Renovierung des Pfarrheims angesprochen. Dieses gelte es
jetzt zum "Wohnzimmer der Pfarrgemeinde" werden zu lassen. Allerdings müssten auch
essen Öffnung und Wirtschaftlichkeit bedacht werden. Angesprochen wurde in diesem
Zusammenhang die bisherige Regelung, das Pfarrheim für politische Veranstaltungen
nicht zur Verfügung zu stellen. Denn es gehe insbesondere darum, den Bedürfnissen
der Gruppierungen der Pfarrgemeinde gerecht zu werden, wie Pfarrer Lang erläuterte.
Dieser Thematik und der Regelung der Nutzung wird man sich unter Leitung von
Markus Wildner umfassend widmen. Nach dem Hinweis auf die nicht besonders große
Spendenbereitschaft bei der Renovierung des Pfarrheims und der Darstellung, wie
er seine Arbeit und seine Funktion als Pfarrgemeinderatsvorsitzender sieht,
leitete Leo Mayerhöfer über zur Terminierung der Sitzungen im Jahr 2011.
Der Donnerstag wird als Sitzungstag mit Beginn um 20 Uhr bevorzugt. Bei solchen
Sitzungen werden Gruppen der Pfarrgemeinde die Möglichkeit geboten bekommen, sich
vorzustellen. Die nächste findet am 3. Februar (mit Gemeindeanalyse und Vorstellung
der Hospizgruppe, Dienst am Nächsten und der Bibliothek als denkbaren Themen) statt.
Am 17. März befasst man sich mit der Vorbereitung des Pfarrfestes, am 5. Mai steht
die Hausordnung für das Pfarrheim, die Arbeit der KJG sowie deren Zeltlager auf der
Tagesordnung. Weitere Termine für Sitzungen sind der 21. Juli, 8. September,
27. Oktober und 9. Dezember.
Zu Internet-Beauftragten setzte der Pfarrgemeinderat Annette Englert (Dornberg)
und Pascal Geuter ein, ehe Hinweise auf den Glaubenskurs und weitere Veranstaltungen zur
Sprache kamen. Bei der abschließenden Aussprache ging es um Fragen zur Aufzugsnutzung,
der Nutzung des Pfarrheims für politische Parteien und die Mithilfe bei der Betreuung
im Rahmen der künftigen Ganztagsschule. Z
Fränkische Nachrichten
14. Dezember 2010
|