Wiedereröffnung des Pfarrheims - Großer Tag für die Pfarrgemeinde
Alle Redner lobten die gelungene Sanierung / Ehrenamtliche Helfer wurden geehrt / Tag der offenen Tür
Hardheim. Für die katholische Pfarrgemeinde St. Alban in Hardheim war am Sonntag ein großer Tag.
Eitel Freude herrschte anlässlich der Einweihung und des damit verbundenen Tages der offenen
Tür zur Wiedereröffnung des renovierten Pfarrheims.
Alle Redner würdigten das bestens gelungene Werk unter der Leitung des Architekten Meinrad Haas.
Die Vielzahl der Teilnehmer und Mitwirkenden an der Feier unterstrich die Bedeutung des Anlasses
für die Kirchengemeinde. Mit musikalischen Beiträgen erfreuten der katholische Kirchenchor
(Leitung Richard Leiblein), der Familienchor "Rückenwind" (Leitung Harald Löffler) und der
Seelsorgeeinheitschor (Leitung Lothar Beger).
Der Einladung zur Teilnahme an der Eröffnungsfeier und zum Besichtigen der neu gestalteten
Räume leisteten so viele Interessenten aus der Pfarrgemeinde und der Seelsorgeeinheit Folge,
dass die Stühle knapp wurden und Stehplätze in Kauf genommen werden mussten.
Gelungenes Werk
Besonders dankbar und freudig angetan war man über die Anwesenheit von Pfarrer Franz Lang,
der trotz Krankheit und einer derzeit laufenden Reha-Maßnahme eigens aus Neustadt angereist
war und die kirchliche Weihe vollzog. Zur weiteren Unterstützung seines Gesundungsprozesses
überreichte ihm Monika Bischof namens des Pfarrgemeinderates ein Buch.
Der Freude über das gelungene Werk und dessen gelungene Vollendung verlieh Leo Mayerhöfer
in seiner Ansprache verbal ganz emphatisch Ausdruck. Eloquent führte der
Pfarrgemeinderatsvorsitzende auch durch das weitere Programm, nachdem er nochmals detailliert
auf die Baumaßnahme eingegangen war. Diese umfasste die Neugestaltung von großem Saal,
Küche und Foyer sowie den Einbau eines Behindertenaufzuges und einer Behindertentoilette.
Die neue, bequeme Bestuhlung konnten die Besucher selbst gleich testen.
Namen "Pfarrheim" beibehalten
Bei den ursprünglich auf 310 000 Euro angesetzten Renovierungskosten wurde eine
Nachtragsfinanzierung in Höhe von 56 000 Euro erforderlich, die Mayerhöfer mit
zusätzlichen Maßnahmen beim Einbau des Aufzugs und weiteren, vorher nicht absehbaren
Sanierungsarbeiten begründete.
In diesem Zusammenhang dankte Mayerhöfer Wilfried Hauk von der katholischen
Verrechnungsstelle in Altheim und der Erzdiözese Freiburg für deren wohlwollende
Unterstützung. Nicht zuletzt habe man mit Blick auf die Zukunft der größer werdenden
Seelsorgeeinheit und die anstehenden Aufgaben investiert. Bei der Vergabe der Bauarbeiten
habe man sich darum bemüht, "dass das Geld in der Region blieb".
Die Beibehaltung der vielleicht etwas altmodisch klingenden Bezeichnung "Pfarrheim" sah
Mayerhöfer auch künftighin als durchaus sinnvoll und gerechtfertigt. Schließlich sei doch
der "Erftaldom" das eigentliche "Zentrum" der Kirchengemeinde.
Zusammenfassend sprach Mayerhöfer vom Hardheimer Pfarrheim als einem Schmuckstück im Dekanat
Mosbach-Buchen und einem Aushängeschild Hardheims. Nun gelte es, das Haus mit viel Leben zu
erfüllen und es zum intensiv genutzten "Wohnzimmer" der Pfarrgemeinde werden zu lassen.
Bürgermeister Heribert Fouquet würdigte die bei der Sanierung erbrachten Leistungen und die
wertvolle Unterstützung durch die freiwilligen Helfer. Solche ehrenamtliche Mitarbeit
wünsche er sich auch bei Vorhaben der Gemeinde. Leider handele es sich allerdings meist
immer um die gleichen Aktivposten.
Zur Erinnerung an den bedeutsamen Tag überreichte er eine besondere Ortsansicht von
Hardheim, die die enge Verbindung zwischen politischer Gemeinde und Kirchengemeinde
deutlich machen soll.
Irmela Günther überbrachte in Vertretung von Pfarrer Ralf Krust Glückwünsche der
evangelischen Kirchengemeinde zur erfolgreichen Sanierung. Sie sprach von der Freude
über die wieder geöffneten Türen des Pfarrheims und verdeutlichte auch im übertragenen
Sinn deren Bedeutung für das erfreuliche Miteinander zwischen den evangelischen und
katholischen Christen in Hardheim.
In Verbindung mit der kirchlichen Weihe dankte Pfarrer Franz Lang allen, die zum guten
Gelingen des mit der Sanierung und vieler Hände Werk erreichten "wunderschönen Ergebnisses"
beigetragen haben: den beteiligten Firmen wie den ehrenamtlichen Mitarbeitern mit August
Schäffer und Josef Keller an der Spitze sowie den Spendern. Maßgeblichen Anteil an der
gelungenen Maßnahme habe Architekt Meinrad Haas, der mit viel Geduld immer neue Wünsche
berücksichtigt habe.
Im weiteren Verlauf des Nachmittags zeigte der stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende
August Schäffer Bilder von den Bauarbeiten. Regen Zuspruch fand die Kuchenbar der katholischen
Frauengemeinschaft, deren Erlös ebenfalls der Pfarrheimrenovierung zugute kommen wird. Z
Fränkische Nachrichten
02. November 2010
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