Vorbereitungen für die Wahl am 14. März / Kandidaten werden gesucht
Pfarrgemeinderat wird künftig aus 14 Personen bestehen
Hardheim. Bei der im kommenden Jahr anstehenden Pfarrgemeinderatswahl werden gemäß
Beschluss des Pfarrgemeinderats für Hardheim zehn Mitglieder, für die Höhengemeinden zwei
sowie je ein Mitglied für Rüdental und Steinfurt zu wählen sein. Insgesamt sind es damit 14 Personen.
Bei der derzeitigen Katholikenzahl hatte sich der Pfarrgemeinderat auf eine Zahl zwischen
acht und 16 Mitgliedern festlegen können. Die Entscheidung traf der Pfarrgemeinderat
in seiner Sitzung am Mittwoch unter Leitung seines Vorsitzenden Bernhard Berberich.
In der Aussprache wurden auch Überlegungen zur Reduzierung der Sitze mit Blick auf die ab dem
Jahr 2015 zu erwartenden generellen Veränderungen und den angedachten einheitlichen
Pfarrgemeinderat in der Seelsorgeeinheit angestellt. Nachdem diese Planungen aber noch nicht
endgültig beschlossen sind und auch aus weiteren Überlegungen heraus wurde in der Abstimmung
trotz des Votums einiger Mitglieder für die Reduzierung mehrheitlich der größeren Zahl von
Sitzen der Vorzug eingeräumt.
So wird es nun in der Vorbereitung der Pfarrgemeinderatswahl darum gehen, eine ausreichende
Zahl von neuen Kandidaten zu werben. Denn bei der Erkundung der Bereitschaft zur erneuten
Kandidatur kündigten mehrere langjährige Pfarrgemeinderäte aus triftigen Gründen ihren Verzicht an.
Pfarrer Franz Lang verdeutlichte die Konsequenzen für den Fall, dass sich nicht ausreichend
Kandidaten finden. Von den in eine so genannte Freizeile eingetragenen Namen ist dann die
Person mit den meisten Stimmen in den Pfarrgemeinderat gewählt.
Deutlich gemacht wurde auch, dass die Filialgemeinden bei der Teilortswahl ihre
Mitglieder für den Pfarrgemeinderat selbst wählen.
Der Pfarrgemeinderat stimmte schließlich noch der Wahl der für den Wahlvorstand
vorgeschlagenen Personen zu. Es sind dies die ausscheidenden Pfarrgemeinderäte
Bernhard Berberich , Matthias Schiller und Hans Georg Sitterberg. Außerdem gehört Pfarrer
Franz Lang kraft Amtes diesem Gremium an sowie der in der Sitzung vorgeschlagene Volker Rohm.
Folgen ließ Pfarrgemeinderatsvorsitzender Berberich dann einen Bericht über die in der letzten
Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses der Seelsorgeeinheit behandelten Themen. Zu diesen
gehörten die Pfarrgemeinderatswahl, die Konzeption für das Dekanat, die Vorstellung des
Leitbilds einer Seelsorgeeinheit, Überlegungen zu einer gemeinsamen Veranstaltung für
die scheidenden Pfarrgemeinderäte, Taufkatechese, die Vorbereitung von Erstkommunion
und Firmung und die Situation bezüglich der Firmbegleiter.
Es ging außerdem um den Stand der Konzeption bei den Pastoralen Leitlinien. Das Konzept ist
abgeschlossen, es wird den Pfarrgemeinderäten zugehen. Die Pfarrgemeinderatsgremien müssen
am 21. Januar ihr Votum dazu abzugeben.
Es gab abschließend Hinweise auf die Arbeit der Ausschüsse und Arbeitskreise im Zusammenhang
mit anstehenden Vorhaben und Terminen. Z
Fränkische Nachrichten
21. November 2009
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