Kolpingfamilien Hardheim und Erfeld wollen noch enger zusammenarbeitenPfarrer Hauck nun auch Präses in Hardheim: Generalversammlung / Ziele nach wie vor aktuellHardheim. In der Generalversammlung der Kolpingfamilie am Samstag im Pfarrheim blickte Vorsitzender Rudi Gärtner auf die Veranstaltungen der letzten drei Jahre zurück. Vorausgegangen war eine Messfeier im Gedenken an den in Ghana verstorbenen Missionar Pater Großkinsky mit Segnung des neuen Banners.Der Bericht des Vorsitzenden dokumentierte die vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Namentlich das alljährlich gefeierte Stiftungsfest fand gute Resonanz. Die Theateraufführungen der Kolping-Theatergruppe unter der Regie von Rudi Gärtner vermochten viele Freunde volkstümlichen Theaters zu begeistern. Ebenso die bestens organisierten Ausflüge des inzwischen verstorbenen Wolfgang Daehre. Die Kolpingfamilie wirkte an der Gestaltung der Hardheimer Märkte und des Pfarrfestes mit, bot Besinnungswochenenden in der Klinge an, gestaltete Betstunden und begann eine intensive Kooperation mit der Kolpingfamilie Erfeld. Darüber hinaus rundeten weitere Angebote sowie das Bemühen um die Unterstützung der Weißen Väter in Ghana über Pater Großkinsky das Programm ab. Nach dem Kassenbericht von Monika Bischof wartete Annemarie Löffler mit dem Kassenprüfbericht über die von Bernhard Löffler und Franz Wildner vorgenommene Kassenprüfung auf. Der Entlastung des Vorstandes schlossen sich Neuwahlen an. Rudi Gärtner wurde erneut zum Vorsitzenden, Franz Greulich zum Vizepräses und Pfarrer Rudolf Hauck zum Präses, der in der gleichen Funktion in der Kolpingfamilie in Erfeld die Möglichkeit hat, die begonnene Kooperation der beiden Kolpingfamilien weiter zu optimieren. Das Amt des Kassiers übernahm nach dem Verzicht der bisherigen Kassierin Alexandre Ost, Adrian Brosch fungiert künftig als Protokollführer, Lukas Schmitt als Träger des neuen Banners. Pfarrgemeinde auch gefordert. Diakon Franz Greulich betonte die Notwendigkeit des engen Zusammenwachsens in der Seelsorgeeinheit und freute sich über die Bereitschaft von Pfarrer Hauck zur Übernahme des Amtes des Präses in Hardheim. Greulich sprach auch die Situation der in der Pfarrgemeinde aktiven, als katholischer Verein an ihre Grenzen stoßenden Kolpingfamilie an und zeigte die Notwendigkeit auf, insbesondere jüngere Familien als Mitglieder zu gewinnen. Diesem Ziel solle man sich auch in der Pfarrgemeinde widmen, zumal die Kolpingfamilie sich gemäß den Intentionen des Gesellenvaters Zielen und Aufgaben widme, hinter denen die gesamte Pfarrgemeinde stehen könne. Positiv äußerte er sich zur begonnenen Kooperation der beiden Kolpingfamilien Erfeld und Hardheim und zu den daraus entstehenden positiven Perspektiven. An die Mitglieder erging der Hinweis auf das bereits zum 26. Mal anstehende Besinnungswochenende. Angeregt wurde von Franz Greulich die Erweiterung des Vorstandes durch Beisitzer. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Bernhard Berberich sicherte die Unterstützung bei dem Bemühen zu, die Ziele und Botschaft Adolf Kolpings verstärkt in der Pfarrgemeinde zu propagieren. Berberich ging auf die Perspektiven für die Kolpingfamilie in der Zukunft ein und blickte auf die trotz ordentlicher sozialer Verhältnisse denkbaren Probleme. Pfarrer Rudolf Hauck verdeutlichte, dass er den Posten des Präses in der Kolpingfamilie Hardheim neben dem in Erfeld gern übernehme. Er stufte die Ideen und Ziele Adolf Kolpings als nach wie vor aktuell ein und hielt Hilfe aus dem Glauben bei den aus der Zeit heraus erwachsenen Problemen für dringend notwendig. Daher gelte es, den Glauben und die Kirche ernst zu nehmen und den Glauben in die Praxis umzusetzen. Z Fränkische Nachrichten 11. November 2009 |