In Hardheim: Auftaktveranstaltung zum Sonntag der Weltmission
Eindrucksvolle Demonstration für den Frieden
Von unserem Redaktionsmitglied Ingrid Eirich-Schaab
Hardheim. Es war ein Fest der Begegnung, der Freude und grenzübergreifenden
Gemeinschaft, eine eindrucksvolle Demonstration für den Frieden: In Hardheim
fand am Wochenende unter dem Motto "Selig sind, die Frieden stiften" die
offizielle Auftaktveranstaltung des Erzbistums Freiburg zum Sonntag der
Weltmission 2009 statt.
Rund 500 Jugendliche, aber auch junggebliebene Erwachsene fanden sich zunächst
am Samstagabend zu einem zweistündigen Jugendgottesdienst im Erftaldom ein,
der - wie der Festgottesdienst am Sonntag - von den rund 100 Sängerinnen und
Sängern des Chores Maranatha mitgestaltet wurde.
Es schloss sich eine "Peace Night" im Schulzentrum an mit Workshops,
Lobpreis und Gesprächen mit Domkapitular Wolfgang Sauer aus Freiburg,
Jugendseelsorger Jens Fehrenbach aus Buchen, Norbert Kößmeier von der
missio-Diözesanstelle Freiburg sowie Erzbischof Matthew Man-oso Ndagoso aus
Kaduna/Nigeria, dem Ehrengast dieser missio-Veranstaltung. Außerdem wurde
ein Friedensbaum gepflanzt.
Während das Samstagsprogramm schwerpunktmäßig auf Jugendliche abgestimmt war,
wollte man am Sonntag speziell Kinder und Familien ansprechen. Weitere
Workshops und eine Podiumsdiskussion mit dem Erzbischof im Pfarrheim
beschlossen am Nachmittag dieses Großereignis. Am Beispiel von Nigeria
wurde in Wort und Bild aufgezeigt, wie wichtig Friedensbemühungen sind
und wie viel Unfrieden es auf der Welt gibt.
Aus diesem Grunde hatte missio - bemüht um Hilfe für die Kirche in Afrika,
Asien und Ozeanien - den Erzbischof aus Nigeria eingeladen. Dieser wurde
selbst Opfer der Gewalt gegen Christen und konnte somit aus erster Hand
über die Situation in seinem Heimatland berichten.
"Wir alle haben etwas davon, wenn es Frieden, Gerechtigkeit und
Versöhnung in der Welt gibt. Frieden beginnt aber zunächst bei mir
selbst. Nur so kann ich zu einem Instrument des Friedens werden",
lautete der Appell des ambitionierten Kirchenmannes, der durch sein
charismatisches Auftreten, die Freude, die er selbst ausstrahlte,
und seine eindringlich-überzeugende Ausdrucksweise die Zuhörer in
seinen Bann zog und für sein Anliegen begeisterte. Wichtig war es
Erzbischof Matthew Man-oso Ndagoso zu zeigen, dass die Gemeinde der
Christen nicht an den Landesgrenzen endet.
Fränkische Nachrichten
13. Oktober 2009
Bericht in RNZ
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