Eine Welt ohne Gott ist undenkbar
Jahresabschluss-Predigt von Pfarrer Franz Lang
Hardheim. (zeg) In der Heiligen Messe
zum Jahresschluss am Abend des Silvestertags nannte Pfarrer Franz Lang einige
Zahlen zur Statistik der katholischen Pfarrgemeinde. Der Pfarrer sah eingangs
des Gottesdienstes für die Gläubigen Grund genug dazu, das vergangene Jahr
an Gott zu übergeben, ihm zu danken und dabei einzuschließen, dass das
Schwere ertragen werden konnte. In seiner Predigt kam Lang auf die am
Ende eines Jahres üblichen Rückblicke zu sprechen und zeigte sich überzeugt
davon, dass auch jeder selbst Überlegungen zum zurückliegenden Jahr anstellen solle.
Dabei bedenke man zweifellos sowohl die frohmachenden Tage wie die, die den
Einzelnen weiter brachten und auch die traurig oder schmerzlich stimmten. Für
den Christen bestehe darüber hinaus in seinem speziellen Rückblick Anlass, das
Geschehen der letzten zwölf Monate sowohl im persönlichen Leben wie bei
allem sonstigen Geschehen mit dem Glauben und Gott in Verbindung zu bringen.
Eine Welt ohne Gott bezeichnete der Pfarrer für einen Christen als nicht
denkbar und somit habe alles Geschehen für ihn demnach mit Gott zu tun. Daher
bedauerte der Geistliche, dass bei all den gegenseitig in verschiedensten
Formulierungen ausgesprochenen guten Wünschen kaum noch von einem gesegneten neuen
Jahr gesprochen werde. Dabei könne man sich eigentlich nichts Besseres
wünschen, als ein gesegnetes neues Jahr.
Denn damit werde dargestellt, was für den Christen den Unterschied ausmache.
Daher bezeichnete der Prediger ein Jahr mit Gott als das Wichtigste.
Seinen Zuhörern gab der Prediger die Empfehlung mit, ganz bewusst mit Gott
an der Seite durch die Zeit zu gehen. Dann könne kommen, was auch immer
sein mag, und alles werde erträglich. Das alte Jahr bewusst mit Gott zu
beschließen und das neue auch so zu beginnen, war denn der Ratschlag für die
Gläubigen. Ohne diesen bleibe dann alles aufs endliche Beschränkte zu wenig, betonte
der Geistliche, der für die Zuhörer eine gesegnete Zeit erhoffte und den Weg ins
neue Jahr mit Gott zu gehen empfahl.
In die Fürbitten im Verlauf der Messe wurden bestimmte Gruppierungen der
katholischen Pfargemeinde besonders mit einbezogen. So die 26 getauften
Kinder, die 20 Erstkommunikanten, die 72 Firmlinge, die elf Brautpaare, die vier
aus der Kirche ausgetretenen Personenund die in den Schoß der Kirche
zurückgekehrte Person sowie die 45 verstorbenen Christen der Pfarrgemeinde
Rhein-Neckar-Zeitung
02. Januar 2009
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