Cäcilienfeier des Hardheimer Kirchenchores: 33 Aktive

    Ehrungen beim Kirchenchor St. Alban in Hardheim

    Hardheim. "Die Liturgie lebt von der Musik, denn mehr als Worte sagt ein Lied". Mit dieser Feststellung leitete Vorsitzende Irmgard Farrenkopf am Sonntag im Pfarrheim die Cäcilienfeier des Kirchenchores St. Alban ein. Vorausgegangen war ein Gottesdienst für die lebenden und verstorbenen Mitglieder, den der Chor unter Leitung von Dirigent Richard Leiblein musikalisch gestaltete.

    Arbeitsreiches Vereinsjahr

    Die sich anschließende Cäcilienfeier eröffneten Jutta Biller (Sopransolo) und Friedhelm Bräuer (Klavier) mit "Caro mio ben" von G. Giordani. Nach der Begrüßung durch Vorsitzende Irmgard Farrenkopf und dem gemeinsamen Mittagessen leitete Friedhelm Bräuer mit der "Symphonia" von David da Bergamo zur Jahreshauptversammlung über.

    Den Tätigkeitsberichten war zu entnehmen, dass das abgelaufene Vereinsjahr vom Kirchenchor etliche unvorhergesehene Auftritte erforderte. Der Chor und die sich aus dessen Mitgliedern rekrutierende Schola St. Alban wüssten sich in der Freude an der Musica Sacra mit vielen anderen verbunden, auch wenn diese Freude von den Chormitgliedern oft ein hohes Maß an Zeitaufwand erfordere und mit mancher Mühe verbunden sei.

    "Mit unserem Dienst tragen wir dazu bei, dass die Gläubigen bewusst an der Feier der Liturgie teilnehmen können." Dafür dankte Irmgard Farrenkopf den Mitgliedern und ermutigte gleichzeitig neue Sangesfreunde, sich der Chorgemeinschaft anzuschließen und damit den Fortbestand dieses Hardheimer Traditionsvereins zu sichern.

    Schriftführerin Petra Seeber erinnerte an die vier Vorstandssitzungen und insgesamt 15 Auftritte des Chores im Berichtzeitraum. Dazu gehörten die Mitgestaltung der Priesterjubiläum von Pfarrer Seitz und Pfarrer Lang, die Teilnahme am Weihnachtsmarkt sowie die Auftritte an den Kirchenfesten und bei zahlreichen freudigen wie traurigen Anlässen. Auch die Pflege der Gemeinschaft kam nicht zu kurz. Für die Renovierung des Pfarrheims übergab der Kirchenchor eine Spende an Pfarrer Lang. Insgesamt besteht er derzeit aus 33 Aktiven.

    Die Schola St. Alban unter der Leitung von Richard Leiblein gestaltete jeden Monat einen Gottesdienst, die Vespern an den Hochfesten und den Gräberbesuch an Allerheiligen mit.

    Den Kassenbericht trug Sabine Böna vor. Wilfried Bauch bescheinigte der Kassenwartin eine einwandfreie Buchführung. Nach der Entlastung des Vorstandes wurde Sabine Böna wiederum als Kassiererin gewählt, neue Schriftführerin ist Irmela Günther. Das Engagement deren Vorgängerin Petra Seeber, die sich nach sechsjähriger Tätigkeit aus familiären Gründen nicht mehr zur Wahl stellte, würdigte die Vorsitzende mit einem Präsent.

    Vorstandswahlen

    Dem Vorstand gehören an: Präses Pfarrer Franz Lang, Vorsitzende Irmgard Farrenkopf, Chorleiter Richard Leiblein, Schriftführerin Irmela Günther, Kassenwartin Sabine Böna, Ingrid Eirich-Schaab als Beisitzerin (Pressewartin) sowie die Stimmführer Helga Englert (Sopran), Renate Pietschmann (Alt), Peter Biller (Tenor) und Wilfried Bauch (Bass).

    "Der Chor ist jederzeit ansprechbar und zur Stelle, wenn er gebraucht wird", würdigte Pfarrer Franz Lang den wichtigen Beitrag der Sängerinnen und Sänger um Dirigent Richard Leiblein bei der Mitgestaltung der Gottesdienste und des Gemeindelebens.

    "Die Heilige Schrift fordert an rund 500 Stellen im Alten und 200 Stellen im neuen Testament auf, Gott Lobgesang darzubringen". Dieser Aufforderung komme der Kirchenchor nach. "Er ist daher sehr wichtig und nicht entbehrlich." Das wisse auch die Pfarrgemeinde, versicherte der Präses mit Blick auf die in den pastoralen Leitlinien des Erzbischofes geforderte Analyse und Zukunftsvorstellung der Pfarrei.

    In Hardheim sei man in puncto Gotteslob gut aufgestellt, attestierte Bürgermeister Heribert Fouquet. "Der Cäcilienverein nimmt eine besondere Stellung im Rahmen des Gemeindelebens und in der Vereinslandschaft ein. Der Kirchenchor ist Mittler zwischen Altar und Volk und übernimmt damit eine sehr wichtige Funktion", anerkannte das Gemeindeoberhaupt. Allerdings plagen auch den Kirchenchor Sorgen und Probleme, die derzeit viele Vereine bewegen, wie beispielsweise die Suche nach neuen Mitgliedern.

    Der Kirchenchor sei ein "großer Aktivposten" und trage auf vielen Gebieten das Leben in der politischen und Kirchengemeinde mit. Er erbringe "bemerkenswerte Leistungen", so Pfarrgemeinderatsvorsitzender Bernhard Berberich. Es verdiene Respekt, was hier an Glaubensverkündigung durch Gesang geleistet werde. Mit Blick in die Zukunft ermutigte Berberich die Chorgemeinschaft zur Weiterentwicklung, zu Schritten hin auf junge Leute zu und über Gemeindegrenzen hinweg in der Seelsorgeeinheit. i.E.

    Fränkische Nachrichten 25. November 2008

    Ehrungen beim Kirchenchor St. Alban in Hardheim

    Hardheim. Verdiente Sänger wurden in der Cäcilienfeier des Hardheimer Kirchenchores durch Vorsitzende Irmgard Farrenkopf und Präses Pfarrer Franz Lang geehrt. Elisabeth Schölch singt seit 40 Jahren im Alt. Hierfür erhielt sie eine Dankurkunde des Diözesancäcilienverbandes. Außerdem wurde sie, ebenso wie anschließend Erwin Kraut, zum Ehrenmitglied des Kirchenchores St. Alban ernannt.

    Seit 50 Jahren erhebt Erwin Kraut als Bass-Sänger seine Stimme zur Ehre Gottes: Zunächst im Kirchenchor in seiner Heimatgemeinde Oberbalbach, danach 28 Jahre in Laudenbach und seit 1993 im Kirchenchor in Hardheim. Wie schon in Oberbalbach und Laudenbach singt er außerdem im Gesangverein "Liederkranz" in Hardheim seit 1990 mit. Für seine 50-jährige Kirchenchortätigkeit erhielt er eine Urkunde des Diözesancäcilienverbandes, ein Glückwunschschreiben des Freiburger Erzbischofes Dr. Robert Zollitsch sowie die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied.

    Ingrid Eirich-Schaab ist seit über 30 Jahren im Vorstand des Hardheimer Kirchenchores tätig: von 1977 bis 1989 als Schriftführerin und von 1983 bis heute, also seit 25 Jahren, als Pressewartin.

    Für regelmäßigen Probenbesuch wurden ausgezeichnet: Vier bis fünf Mal fehlten Peter Biller, Nelly Hollerbach, Elisabeth Leiblein und Stefan Schmitt. Nur ein Mal in den Proben gefehlt haben Helga Englert, Mathilde Hock und Elvira Leiblein. In jeder Probe anwesend waren Wilfried Bauch, Erwin Kraut und Elisabeth Theuerl.

    Mit besonderen Dankesworten für ihre engagierte Tätigkeit bedacht wurden abschließend Dirigent Richard Leiblein, Solistin Jutta Biller, Organist Friedhelm Bräuer sowie die Notenwartinnen Helga Englert und Elisabeth Theuerl. i.E.

    Fränkische Nachrichten 01. Dezember 2008

    Bericht in RNZ