Pfarrgemeinde St. Alban plant im Herbst ein Fest der Begegnung
Ökumenischer Stammtisch mit dem evangelischen Kirchengemeinderat
Hardheim. In der Pfarrgemeinderatssitzung am Dienstag im Pfarrheim unter der Leitung
von Vorsitzendem Bernhard Berberich wurde zunächst Rückblick gehalten auf die Firmung.
Die für die Abhandlung der Tagesordnung zur Verfügung stehende Zeit war zeitlich limitiert,
da sich ein ökumenischen Stammtisch mit dem evangelischen Kirchengemeinderat anschloss.
Erstes Thema war die Firmung. Pfarrer Franz Lang hielt die bewusste Entscheidung der jungen
Leute zum Empfang des Sakramentes für bedeutsam. Außerdem erging der Hinweis darauf, dass
sich etwa 80 Prozent der jungen Leute eines Jahrgangs firmen lassen.
Bei den
Berichten aus den Ausschüssen kam Gemeindereferentin Claudia Beger auf die Kinderkirche
und die Familiengottesdienste sowie die Überarbeitung des Vorstellungsblattes der
Pfarrgemeinde für Neuzugezogene zu sprechen. Diese Informationsschrift wird ihnen von
A. Bienert bei einem Besuch überreicht.
Nach wie vor werden Personen gesucht, die
sich als Nachfolger von Kurt und Emma Henn künftig der Pflege der Josefskapelle annehmen.
Des Weiteren ging es um Energiesparmaßnahmen für Pfarrhaus und Pfarrheim. Für das Pfarrhaus
wird derzeit ein Energiegutachten erstellt. Im Pfarrheim läuft die Heizung im Winter im
Dauerbetrieb und verursacht dementsprechend hohe Kosten.
In puncto KJG-Zeltlager
wurde mitgeteilt, dass sich bis jetzt etwa 80 Jungen und Mädchen aus Hardheim und der
weiteren Umgebung angemeldet haben.
Hinweise gab es schließlich von Pfarrer
Franz Lang zum Thema Umsatzsteuer. Er informierte, dass die Einnahmen aus Veranstaltungen
der verschiedenen Gruppen in der Pfarrgemeinde addiert werden und nach dem Erreichen eines
bestimmten Betrags zu entsprechenden steuerlichen Forderungen führen könnten.
Die
Durchführung eines Festes der Begegnung am 7. September mit den in Hardheim lebenden
Menschen aus fremden Kulturen sowie insbesondere mit Bewohnern des Asylantenwohnheimes
ist nach Pfarrer Langs Ausführungen abhängig vom Interesse und der Bereitschaft zur
Mitwirkung. Zunächst einmal wird am heutigen Donnerstag um 19 Uhr im Pfarrheim eine
Besprechung stattfinden. Bei positiver Resonanz wird man sich überlegen, wie diese
geplante Begegnung im Anschluss an den sonntäglichen Gottesdienst gestaltet und
abgewickelt werden könnte. Gedacht ist beispielsweise an einen Brunch, zu dem
jeder etwas beisteuert.
Allerdings gibt es am 7. September eine Überschneidung mit dem Partnerschaftsbesuch in
Müntschemier, so dass auch nochmals über den Termin nachgedacht werden muss. Über dieses
Vorhaben hinaus will man sich grundsätzlich bemühen um Kontakte und Verbindungen mit den
Bewohnern des Asylantenwohnheimes. Probleme und Möglichkeiten wurden in diesem
Zusammenhang angesprochen, wobei die sprachlichen Barrieren ebenso wenig außer Acht
gelassen wurden wie denkbare Hemmschwellen der Bewohner des Asylantenwohnheimes.
Trotz aller Probleme war die Rede von der Verantwortung der Kirchengemeinde diesen
Bewohnern gegenüber. Absprachen mit dem Landratsamt, dessen Verwaltung das
Asylantenwohnheims unterliegt, und der Arbeiterwohlfahrt, von der eine Sozialarbeiterin
die Bewohner betreut, sind in diesem Zusammenhang allerdings unumgänglich.
Mit dem Hinweis auf weitere Termine für Stiftungsrat und Pfarrgemeinderat (10. und 27. September)
schloss der Pfarrgemeinderatsvorsitzende die Sitzung. Z
Fränkische Nachrichten
17. Juli 2008
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