Silbernes Priesterjubiläum: Festgottesdient für Pfarrer Franz Lang
Ein angesehener Seelsorger
Hardheim. Franz Lang ist als Pfarrer der Seelsorgeeinheit Hardheim sowohl angesehen als
auch äußerst beliebt. Dies wurde am Sonntag deutlich an der Beteiligung der Gläubigen an
den Feierlichkeiten zu seinem Silbernen Priesterjubiläum. Dieses wurde zunächst im Rahmen
eines beeindruckenden und ansprechenden Festgottesdienstes in Verbindung mit dem Patrozinium
des Kirchenpatrons St. Alban begangen.
Im Anschluss daran wurden dem Jubilar im
Rahmen eines Empfangs auf dem Kirchplatz Gratulation und Glückwünsche übermittelt. Zu
seinem Jubiläum gehörte dabei insbesondere die Anerkennung seines bedeutungsvollen
priesterlichen Dienstes durch verschiedenste Gratulanten.
Mit dem festlichen Einzug
in die Kirche begann der Gottesdienst, der im Anschluss an die Eröffnungs- und
Einführungsworte des Jubilars von einer ganzen Reihe von Mitwirkenden gestaltet wurde.
Franz Lang sagte, viele Begleiter seien die Garantie für eine lebendige Pfarrgemeinde und
betonte, dass ihm als Priester die Begleitung der Menschen auf ihrem Weg durch das Leben
von Bedeutung sei.
Mit vielerlei theologischen Details war die Festpredigt von
Dekan J. Balbach angereichert, der zunächst auf verschiedenste Slogans der letzten Zeit
zu sprechen kam, die die Menschen nachdrücklich faszinierten und mit denen sie sich
identifizierten. Er verband damit die Hoffnung, dass sie in der Gemeinde zum
Glaubensbekenntnis bereit seien.
Dargestellt wurde vom Dekan, was Priestertum
bedeutet. Dabei sei es von Bedeutung, Menschen mit der von Christus kommenden Liebe in
Verbindung zu bringen. Er lobte, dass Pfarrer Franz Lang die Berufung zum Priester annahm
und dass er in Frömmigkeit und Liebenswürdigkeit seinen Dienst ausübe. Dabei sah er es
als wichtig an, dass die von Christus ausgehende Kraft die heutigen Menschen erreiche
und in Beziehung bringe.
Den Priestern schrieb er besondere Aufgaben als
"Statthalter Christi auf Erden" zu. Darüber hinaus hielt er es für sie im Sinne des
Neuen Testaments für wichtig, Mittler zu sein und Christus in der Welt zu repräsentieren.
Allerdings bat er zu beachten, dass jeder einzelnen Christ Stellvertreter Christi sei
und mit die Aufgabe hat, Christus gegenwärtig zu machen. Dabei sei bedeutsam, dass sich
der Priester zurücknehme, damit Christus sichtbar werden können.
Dieser Einstellung
sei der Jubilar in all den Jahren seiner priesterlichen Tätigkeit gefolgt, betonte der
Prediger. Balbach äußerte die Überzeugung, dass Franz Lang den Menschen auch weiterhin
helfen werde, ihre Berufung zu erkennen und zu entdecken und durch Gebet den Weg zum
eigenen Christsein zu finden.
Am Schluss des Gottesdienstes dankte Bernhard Berberich
allen an der Gestaltung des Fest Gottesdienstes Beteiligten. Z
Fränkische Nachrichten
23. Juni 2008
Franz Lang: Viele kamen, um dem beliebten Geistlichen ihre Glückwünsche zum
Priesterjubiläum auszusprechen oder musikalisch vorzutragen
Mit Leib und Seele Pfarrer und Seelsorger
Hardheim. Dem beliebten Seelsorger Franz Lang gratulierten zum silbernen Priesterjubiläum
am Sonntag bei einem Empfang zahlreiche Gäste vom Kindesalter bis jenseits der hundert Jahre
aus den Pfarreien der Seelsorgeeinheit. Sie drückten damit ihre Anerkennung und die
Wertschätzung aus, die der Geistliche genießt. Vorausgegangen war ein Festgottesdienst
(wir berichteten), den der Kirchenchor St. Alban unter Leitung von Richard Leiblein, der
Projektchor der Seelsorgeeinheit unter Leitung von Lothar Beger, Jutta Biller mit einem
Sopransolo, begleitet von Friedhelm Bräuer an der Orgel, und der Organist Gerhard Meier
festlich gestaltet.
Ständchen für den Pfarrer
Beim Empfang am Missionskreuz erfreuten Privatpersonen, Vereine und kirchliche Gruppen mit
Glückwünschen in Wort und Musik. Anstelle von Geschenken hatte Pfarrer Lang um Spenden für
ein Projekt in Peru gebeten.
Bernhard Berberich, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses und des Pfarrgemeinderates
Hardheim, eröffnete den Reigen der Grußreden. Er erinnerte an die bisherigen Lebensstationen
des Jubilars (die FN berichteten) und dankte ihm dafür, dass er in vorbildlicher Weise als
Seelsorger tätig und in Hardheim fest verwurzelt ist und für die Anliegen der dort lebenden
Menschen stets ein offenes Ohr hat. Auf Berberichs Anregung hin stimmten die Anwesenden
den Wunsch "Viel Glück und viel Segen" an.
"Leidenschaft im Herz"
Bürgermeister Heribert Fouquet übermittelte für die politische Gemeinde den Dank für die
harmonische Zusammenarbeit und sprach von den Ähnlichkeiten des Wirkens von Pfarrer und
Bürgermeister zum Wohle der Bürger.
Die mit weiteren Sängern und Instrumentalisten verstärkte Gruppe "Rückenwind" unter der
Leitung von Gemeindereferentin Claudia Beger bekundete mit viel Schwung ihre Überzeugung,
"mit der Leidenschaft im Herz wird er lange unser Pfarrer sein"
Kooperator Pfarrer Rudolf Hauck bescheinigte, dass der Jubilar mit Leib und Seele Pfarrer
sei. Er nehme sich der Menschen und ihrer Anliegen an trotz seines vollen Terminkalender.
Die Kooperation mit den Pensionären sei ausgesprochen gut, sehr zum Segen der Gemeinde.
"Fast-Aktiver" der FG
Pfarrer Ralf Krust von der evangelischen Kirchengemeinde hob
auf das gemeinsame Bemühen der Geistlichen im ökumenischen Miteinander ab gemäß dem Motto
"Suche der Stadt Bestes".
Vertreter der knapp 200 Ministranten der Seelsorgeeinheit überbrachten eine Erinnerungsgabe.
Danach stellte eine Sprecherin aus Konstanz-Wollmatingen den Peru- Kreis vor, den Pfarrer
Lang tatkräftig unterstützt. Bernd Spatz überbrachte Glückwünsche des TV und FG-Präsident
Marco Katzenmaier freute sich, Pfarrer Franz Lang als "Fast-Aktivem" der "Hordemer Wölf"
für seine begeisternden fastnachtlichen Beiträge danken zu können.
Der Jubilar
selbst anerkannte das gute Miteinander mit den Pfarrgemeinden, Pfarrgemeinderäten, den
etwa 50 Beschäftigten und vielen ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern der Seelsorgeeinheit,
ohne die er auf verlorenem Posten stehen würde.
Am Nachmittag ging die Feier dann im Pfarrheim weiter, weitere Glückwünsche wurden
übermittelt, zum Beispiel von der Vorsitzenden der katholischen Frauengemeinschaft,
Hildegund Berberich, und den Pfarrheimfrauen. Der Pfarrgemeinderat überreichte zur Sicherheit
des Pfarrers mit dem Fahrrad im Straßenverkehr einen Sturzhelm und sang ihm ein Jubiläumslied,
der Kirchenchor seines früheren Wirkungsortes Wollmatingen wartete mit einem Ständchen
auf.
Die abschließende feierliche Vesper gestalteten die Kirchenchöre Erfeld und
Bretzingen. Z
Fränkische Nachrichten
24. Juni 2008
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