Pfarrgemeinderat: Rückblick auf die Begegnung mit Gebetsgruppen und Bibelkreisen

    Freude über Offenheit der geistlichen Gemeinschaften

    Hardheim. Zur Pfarrgemeinderatssitzung begrüßte Vorsitzender Bernhard Berberich die Räte und schaute zurück auf die Begegnung mit den Lobpreis- und Gebetsgruppen der Gemeinde. Er gab seiner Freude Ausdruck über die Vielgestaltigkeit und Offenheit der geistlichen Gemeinschaften, die auch das Anliegen des geplanten Glaubenskurses förderten.

    Am 18. Februar fand die erste Zusammenkunft derer statt, welche die Gemeinde beim Glaubenskurs begleiten werden. Thomas Galm aus Trienz berichtete von den Erfahrungen in seiner Einheit. Über 20 Mitarbeiter aus der Seelsorgeeinheit Hardheim sind bereit, sich miteinander auf den Weg zu machen.

    Claudia Beger stellte die nächsten Schritte des Glaubensweges vor. Im Herbst werden sich die Multiplikatoren zu regelmäßigen Glaubensgesprächen treffen und so selbst einmal die Inhalte verinnerlichen. Dabei geht es weniger darum Glaubenswissen zu vermitteln, als eigene Erfahrungen zu reflektieren und sie in die Gemeinschaft einzubringen.

    Im Allgemeinen werden die Abschnitte des Kurses mit Gebet, Lied und Impulsreferat eröffnet. In Kleingruppen erfolgt ein Austausch, der in ein Gebet und Schlusslied einmündet. Nach der Auswertung der eigenen Erfahrungen mit dem neuen Glaubensweg werden die Multiplikatoren den Kurs für die Gemeinde planen. In der Fastenzeit 2009 werde die Gemeinde eingeladen, sich mit den Inhalten des Glaubenskurses auf den Weg zu machen.

    Pfarrer Franz Lang zeigte sich über die vorgelegte Konzeption des "Weges erwachsenen Glaubens" erfreut. Am 11. März wird sich der "Gemeinsame Ausschuss" in Bretzingen treffen. Die Inhalte wurden mit den Pfarrgemeinderatsvorsitzenden der Seelsorgeeinheit bereits erörtert. Zunächst stellen die katholischen Kindergärten ihr gemeinsames Leitbild vor. Anschließend hat der "Verein Dienst am Nächsten" die Möglichkeit, sein Wirken als Modell für gemeinsames Handeln im sozial-karitativem Bereich vor zu stellen.

    Da der Vorsitz des "Gemeinsamen Ausschusses" jährlich wechselt, werden auf dieser Zusammenkunft der neue Vorsitzende und sein Stellvertreter benannt. Matthias Schiller informiert über den Stand des Totengebetes, das in gedruckter Fassung allen Gläubigen schriftlich vorgelegt wird. Die Schulung neuer Kantoren wird durchgeführt. Weitere Interessenten, die als Vorsänger zur Verfügung stehen wollen, werden gesucht. Matthias Schiller nimmt Rückmeldungen entgegen.

    Claudia Beger berichtete von den seit 1997 durchgeführten Fastenessen, die sich jeweils der Nöte im eigenen Land und in den Entwicklungsländern annimmt. Bisher wurden über 10 000 Euro erwirtschaftet. Die Gemeindereferentin bedankte sich für die Angebote der Caritasreferenten, die wichtige Impulse in der Familienarbeit gesetzt hätten.

    Die KJG hat ihre Hauptversammlung durchgeführt. Simon Scherzinger und Holger Hack schieden aus der Pfarrjugendleitung aus. Neu im Amt sind Lukas Balles und Dominik Heimberger und Katja Löffler. Bernhard Berberich will Kontakte zum neuen Team knüpfen.

    Vertagt wurde die vorbereitete Information über die "Sinus-Studie" über die Seelsorgeeinheit Hardheim. Bei den Ergebnissen dieser soziologischen Untersuchung geht es darum zu erfahren, welche Leute mit welchen geistigen Einstellungen in den Gemeinden leben. Aufgabe der Verantwortlichen ist es zu überlegen, wie man die Leute pastoral am effektivsten ansprechen kann. Dies wurde auf eine der nächsten Sitzungen vertagt. fgr

    Fränkische Nachrichten 29. Februar 2008