Verein zog Bilanz: Darlehen für die Renovierung ist im Mai abbezahlt
Erhaltung des Erftaldomes Aufgabe aller Hardheimer
Hardheim. Der Verein zur Renovierung des Erftaldoms zog am Mittwoch Bilanz.
Am 7. April soll in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Zukunft
des Vereins entscheiden werden.
Nach der Begrüßung durch Pfarrer Franz Lang wartete Gudrun Pahl mit dem Tätigkeitsbericht
auf. Sie wies darauf hin, dass die letzte Rate für Zins und Tilgung des Darlehens für
die Kirchenrenovierung im Mai 2008 fällig ist.
August Müller stellte in seinem
Kassenbericht nicht nur die finanzielle Entwicklung dar, sondern sprach auch die
Mitgliederentwicklung an. Demnach wird der Verein von 375 Mitgliedern und auch von
Spendern unterstützt.
Maria Henn, die zusammen mit Martin Weimert die Kasse
geprüft hatte, bestätigte die einwandfreie Buchführung. Im Zusammenhang mit der
Entlastung dankte Pfarrer Franz Lang dem Vorstand für seine wertvolle Arbeit zu danken.
Nach der Tilgung des Darlehens für die Kirchenrenovierung habe der Verein seine zentrale
Aufgabe erfüllt, so der Pfarrer weiter. Er dankte allen Mitgliedern für ihre Treue.
Nur wenige hätten in all den Jahren ihre Mitgliedschaft gekündigt. In einer
außerordentlichen Mitgliederversammlung soll über die Zukunft des Vereins entschieden
werden.
Die anschließenden Neuwahlen erbrachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender
Pfarrer Franz Lang kraft Amtes, 1. Stellvertreter Bernhard Berberich, 2. Stellvertreter
Günther Fürst, Schriftführerin Gudrun Pahl, Kassier August Müller. Als Beiräte fungieren
Gerhard Ballweg, Gabriele Berberich, Richard Leiblein, Gerhard Bischof sowie
Walter Bechtold und Roswitha Busch, die für die beiden ausscheidenden Beiratsmitglieder
Karl Bäuschlein und Helmut Remler gewählt wurden.
Bürgermeister Heribert Fouquet
erinnerte in seinem Grußwort an das Bemühen, den Erftaldom mit der nächtlichen Beleuchtung
gebührend zur Geltung zu bringen, und anerkannte die effektive Arbeit des Vereins.
Die Unterstützung durch die Bevölkerung stufte er als besonders erfreulich ein.
Auch in Zukunft ist viel zu tun
Fouquet freute sich über die gute Kooperation zwischen politischer und kirchlicher
Gemeinde und wies auf die Vorteile des gegenseitigen Gebens und Nehmens hin. Dass dem
Verein zur Renovierung des Ertaldoms auch künftig Bedeutung zukommen wird, empfahl der
Bürgermeister bei der bevorstehenden Mitgliederversammlung zu bedenken. Er äußerte die
Hoffnung, dass die Mitglieder diesem treu bleiben.
Pfarrer Franz Lang wies
seinerseits darauf hin, dass mit den Beiträgen auch die notwendigen Reparaturen für
die Fenstermotore und die Reinigung der Kirche finanziert werden konnten und dadurch
die Rücklagen schmolzen. Daher werde es in Zukunft ohne solche finanzielle Unterstützung
problematisch, große Projekte für die Kirche zu realisieren.
Nicht vergessen
werden sollte, dass der Erftaldom ein die Gemeinde prägendes Gebäude sei und die
Erhaltung Aufgabe aller. So seien beispielsweise in absehbarer Zeit die Wasserschäden
in der Sakristei zu beheben und dort Abdichtungen vorzunehmen. Diese Maßnahme könne
nicht aus dem laufenden Haushalt finanziert werden.
Pfarrgemeinderatsvorsitzender
Bernhard Berberich wies darauf hin, dass gemäß Satzung auch die Erhaltung der Pfarrkirche
ein Ziel des Vereins sei. Mit Recht gehöre der Erftaldom zu den bedeutendsten
Sehenswürdigkeiten Hardheims, fügte Franz Greulich an. Z
Fränkische Nachrichten
11. Januar 2008
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