Weihnachtsbild zeigt Maria mit dem Jesuskind

    Offizielle Vorstellung: Lob für vorbildliches Engagement

    Hardheim. Den tieferen Sinn des Weihnachtsfestes vor Augen führen wird künftig das nach dem Vorbild des Weihnachtsfensters in der Pfarrkirche St. Alban gestaltete Bild, das die bereits an der Front der Erftalhalle angebrachten Bilder in beeindruckender Weise vervollständigen wird.

    Lob für vorbildlichen Einsatz

    Dank der aktiven und unentgeltlichen Mithilfe des Fotografen Christian Wisura vom gleichnamigen Fotostudio in Haßmersheim, dessen Eltern Hans und Barbara Wisura, der großartigen Unterstützung durch Hubert Eirich von der Maschinenfabrik Gustav Eirich und deren Auszubildenden sowie der Firma Lichtkonzept aus Walldürn (vertreten durch Heiko Bechtold), konnte die von Hermann Wawatschek angeregte Idee in die Realität umgesetzt werden.

    Das drei Meter hohe Bild wird künftig alljährlich unübersehbar die Weihnachtsbotschaft gemäß der Inschrift mit den Worten der Engel in Lukas 2,14 "Gloria in excelsis deo - Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden den Menschen" nachdrücklich verdeutlichen. Hubert Eirich hieß in der Lehrlingswerkstatt der Maschinenfabrik Gustav Eirich Ideengeber und Gestalter des Weihnachtsbildes zusammen mit Pfarrer Franz Lang und dem stellvertretenden Bürgermeister Josef Ruppert zur Präsentation willkommen. Er freute sich über die rechtzeitige Fertigstellung des Bildes und ging zunächst auf die verschiedenen Arbeitsschritte ein.

    Eirich zeigte sich überzeugt davon, dass es die Betrachter alljährlich sowohl mit seiner Botschaft als auch mit der gelungenen Gestaltung erfreuen wird. Nicht vergessen wurde von ihm der Hinweis auf die Leistungen aller Beteiligten. Bei der Firma Eirich, wo die Auszubildenden die Fertigung übernahmen, dankte er den Ausbildungsmeistern Elmar Fischer und Dietmar Thoma und die stellvertretend für ihr Engagement.

    Auf die Aussage des Werkes ging Pfarrer Franz Lang im Detail ein, der auch Anerkennung und Freude über die gelungene Arbeit äußerte. Er sah es als inhaltliche Ergänzung der vier bereits geschaffenen und an der Front der Erftalhalle präsentierten Bilder. Das original Weihnachtsbild aus der Pfarrkirche sei 1894 von den Eheleuten Adolf und Lina Stetzelmann aus Frankfurt am Main gestiftet worden. Gefertigt hatte das Glasfenster die Glasmalerei Heinrich Beiler in Heidelberg. Das neu geschaffene Werk stelle das Mittelteil des großen Weihnachtsbildes dar und zeige die Anbetung der drei Könige und im Zentrum des Bildes Maria und das neugeborene Kind. In seiner meditativen Betrachtung richtete Pfarrer Lang den Blick auf den unübersehbaren Stern als "Symbol der Suchenden".

    Nach einigen Hinweisen von Ausbildungsmeister Dietmar Thoma und der Bestätigung, dass viele Auszubildende mit Freude an der Fertigung beteiligt waren, anerkannte der stellvertretende Bürgermeister Josef Ruppert das Engagement aller Beteiligten. Hermann Wawatschek als Initiator der Aktion zeigte sich ebenfalls dankbar und vergaß bei seinem persönlichen Dank auch nicht die positive Einflussnahme von Rosemarie Eirich. Z

    Fränkische Nachrichten 21. Dezember 2007