Wandern für die Andern Hilfe zur SelbsthilfeFür Missionsprojekte in Brasilien und Tansania
Organisatoren wollen 20 000 Euro für Missionsprojekte Die übliche Gemeindemesse um 10.30 Uhr fällt aus, da um 9 Uhr in Hardheim der Eröffnungsgottesdienst für das "Wandern für Andere" stattfindet. Die Kollekte ist ebenfalls für die Missionsprojekte bestimmt. Schirmherr und Prediger ist Pfarrer Franz Lang. Der Weg führt über den Rübenweg Richtung Höpfingen. Die Reservisten der Bundeswehr sorgen für die Durstigen unterwegs. Die Familie treffen sich in Schweinberg um 10.15 Uhr mit Pfarrer Hauck, um in einem Familiengottesdienst die Kinder mit dem Thema Mission bekannt zu machen. Danach machen sie sich auf den Weg ins Hardheimer Pfarrheim. Fast alle Teilnehmer haben sich bereit erklärt für andere zu laufen, die selbst nicht mehr selbst mitwandern können. Wer bereit ist, der Familiengruppe ihre Spende anzuvertrauen, kann sich bei Diakon Greulich, Telefon 0 62 83 / 86 76 melden, der ihren Hungermarschbeitrag vermittelt. Für die Sicherheit der Wanderer sorgt die Polizei und die Feuerwehr, welche am Übergang über die B 27 bei der Ziegelei die entsprechenden Verkehrsschilder aufstellen und die Autofahrer auf die Gefahrenstelle hinweisen. Ein DRK-Fahrzeug wird die Wanderer begleiten. Vom Kirschenpfad, haben die Teilnehmer einen wunderbaren Blick ins Erftal und die Gemeinde Hardheim. In der Josefskapelle werden sie von Diakon Greulich erwartet, der zu Minuten der Stille und des Gebetes einlädt. Im Pfarrheim Hardheim hält die Bundeswehr einen Eintopf bereit. Norbert Hamberger (Neudenau), der in diesem Jahr in Kwamndolwa war und dort in monatelanger Arbeit eine neue Wasserversorgung verlegt hat, wird am Nachmittag im Spielsaal von seinen Erfahrungen berichten. "Mission zum Anfassen", Kontakte mit Menschen die vor Ort waren und aus erster Hand berichten können, das ist der Inhalt des Missionsnachmittags im Pfarrheim, zu dem die Pfarrgemeinde Hardheim, die Militärseelsorge und der "Förderverein für die Missionsarbeit" gemeinsam einladen. Hier kann man nachfragen und sich vergewissern, dass jeder Euro tatsächlich bei den Empfängern ankommt und dort optimal eingesetzt wird. Bischof Meinrad Merkel kommt Mitte Juli nach Deutschland. Er wird in der Seelsorgeeinheit Hardheim über seine Arbeit in der Diözese Humaita berichten, die so groß ist, wie ganz Süddeutschland. Alle Erlöse die aus dem Verkauf des Eintopfes, von Getränken, Kaffee und Kuchen erwirtschaftet werden, kommen Bischof Merkel und dem Kloster Kwamndolwa zu gute. fgr © Fränkische Nachrichten - 05.07.2007 |