Für die Besuchsdienste werden Mitarbeiter gesucht

    Gemeinsamer Ausschuss der Seelsorgeeinheit Hardheim tagte in Schweinberg

    Hardheim. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft des "Gemeinsamen Ausschusses" der Seelsorgeeinheit Hardheim in Schweinberg stand eine Bestandaufnahme des diakonischen Wirkens in den einzelnen Pfarrgemeinden und die jährlich zu erfolgenden Wahlen für die Leitung des Gremiums. Der Hausherr Dieter Elbert begrüßte und übergab die Leitung an Josef Beichert, der mit einem Gebet die Teilnehmer einstimmte.

    Den Abend der sozialen Dienste bezeichnete Josef Beichert als gelungen. Bei der Bestandaufnahme aus den einzelnen Orten wurde deutlich, welch große Rolle die Frauengemeinschaften im sozialen Bereich spielen.

    Bei der Aufzählung der diakonischen Dienste war zu bemerken, dass es Parallelstrukturen gibt. So zum Beispiel ein Krankenhausbesuchsdienst für die Leute aus dem eigenen Ort und einen Besuchsdienst, der grundsätzlich alle Patienten besucht. Diakon Greulich bat darum, das Gemeinsame mehr im Auge zu haben. Als lohnende Felder der Mitarbeit nannte er die ehrenamtlichen Dienste in der Tagespflege wie den Besuchsdienst in den Pflegeheimen und den Krankenhausbesuchsdienst. Hieran sollte sich die gesamte Seelsorgeeinheit beteiligen. Alle neuen Mitarbeiter würden in die Praxis gut eingeführt, zum Erfahrungsaustausch eingeladen und könnten alljährlich die praxisnahen Fortbildungen in der Region kostenfrei besuchen.

    Claudia Beger berichtete von den Vorbereitungen zum Glaubenskurs. Hierfür werden Ehrenamtliche gesucht, die ihren Glauben bezeugen wollen. Am 29. November wird es für alle Pfarrgemeinderäte einen Informationsabend mit dem Evangelisierungsbeauftragten der Erzdiözese, Clemens Armbruster, geben.

    Alljährlich wechselt der Vorsitz im "Gemeinsamen Ausschuss". Michaela Leiblein-Breitinger aus Bretzingen wurde deshalb zur neuen Vorsitzenden und Bernhard Berberich, Hardheim zu ihrem Stellvertreter bestimmt.

    Über das "Wandern für Andere" berichtete Sieglinde Böhrer. Sie pflegt die Kontakte mit Bischof Merkel und gab bekannt, dass der Missionsbischof ab 11. Juli in Deutschland weilt. Der Hungermarsch am 8. Juli konnte nicht mehr in den Zeitraum seines Deutschlandbesuches gelegt werden. Beteiligen am Hungermarsch wird sich auch die Familiengottesdienstgruppe, die nach der Messfeier in Schweinberg nach Hardheim zum Hungermarschessen kommt. In einer Sonderaktion werden sich die Schüler der Grundschule am Sporttag ebenfalls einbringen. Der Erlös beim letzten Mal in Höhe von 800 Euro wurde dem Aussätzigenhilfswerk in Würzburg und Bischof Merkel zur Verfügung gestellt.

    Unklarheit herrschte über die Aufgaben des neuen Liturgiekreises. Pfarrer Hauck, der geistliche Begleiter der Gruppe präzisierte: Der Liturgiekreis ist kein Ausschuss des Pfarrgemeinderates oder der Seelsorgeeinheit. Er wurde von Hardheim aus initiiert. Jeder der sich für Liturgie interessiert kann hinzukommen. Die Termine der Treffen werden veröffentlicht. Matthias Schiller, Hardheim, ist der Ansprechpartner. fgr

    © Fränkische Nachrichten - 09.03.2007